Kochen in Quarantäne Teil II – Schmoren

Schmorgerichte sind absolutes Wohlfühlessen und die perfekte Kost in der kalten Jahreszeit. Doch auch im Übergang zum Frühling schmecken diese sehr gut und lassen die letzte Kälte und schlechte Stimmung verfliegen. Geschmortes schmeckt erwiesenermaßen unglaublich köstlich und macht unter Garantie glücklich. Die Hauptzutat: Zeit, von der so mancher im Moment etwas mehr hat. Danke Corona.

In drei Schritten zum Schmorglück

Beginnt euer Corona-Schmoren am späten Morgen zur Vorbereitung für eures Abendessen. Je länger euer Essen schmoren kann, desto besser wird es in der Regel. Das Fleisch wird zarter, das Fett geschmeidiger, die Soße intensiver und dickflüssiger. Aufpassen solltet ihr nur bei Geflügel. Eine großzügige Garzeit kann dazu führen, dass die Fleischstücke sehr kleinteilig zerfallen.

Step 1: Packt euren Le Creuset Schmortopf aus (natürlich funktioniert jeder andere Topf, aber den verlinkten Topf nutze ich. Er ist perfekt für zwei Personen und solltet ihr über den Link bestellen, bekommen wir eine kleine Provision). Ein stabiler, gusseiserner Topf hat den Vorteil, das er viel Wärme speichert und gleichmäßig über den Topf verteilt. So verliert man z.B. nicht sofort die hohe Temperatur bei Zugabe neuer Zutaten (wichtig beim Anbraten von Fleisch) und auf dem Tisch bleibt euer Essen länger warm.

Step 2: Wählt ein tolles Stück Fleisch mit hoher Geschmacksintensität. Beim Schmoren können wir uns mit „minderwertigen“ und günstigen Abschnitten vom Tier begnügen. Nacken, Beinscheiben, Schulter oder gar Bauch kommen da in den Topf. Ein Rinderfilet wird euch beim Schmoren definitiv keine Freude bereiten. Veganer schmoren auch mal nur Gemüse oder greifen auf ihr selbst gemachtes Seitan zurück.

Step 3: Drum herum baut ihr leckeres Gemüse, wie Karotten, Sellerie, Zwiebeln, einen guten Speck und eine gehörige Portion Wein und Brühe (die ihr natürlich vorher selbst aufgesetzt habt). Je länger ihr alles kocht, desto besser. Auch am Folgetage sind Schmorgerichte noch ein Genuss (oder gar besser als zuvor).

Hauptzutat: Zeit!

Schmoren – RezeptideEn

Die Rezepte erreicht ihr über grau hinterlegten Links in Text und Überschriften.

Tagliatelle al ragù
In Teil 1 dieser Serie sprachen wir über Pasta. Die Bolognese in ihrer ursprünglichen Form ist im Grunde ein Schmorgericht verschiedener, klein gehackter Fleischstücke mit Gemüse und einem Hauch Tomate. Das Original aus Bologna funktioniert auch noch im Frühjahr gut!

Ossobuco alla milanese
Unter diesem Link findet ihr nicht die schönsten Foodpics, aber definitiv ein köstliches Rezept für geschmorte Kalbsbeinscheiben. Dazu empfehlen wir ein leckeres Risotto und eine erfrischende Gremolata. Gerade die Gremolata in Kombination mit der Säure von Weißwein und Tomate macht dieses Gericht leicht und perfekt für den Frühling.

Coq au vin
Der französische Küchenklassiker verlangt eigentlich nach einem Hahn, schmeckt jedoch ebenso mit allem, was bei uns unter dem Begriff Huhn verkauft wird. Dazu idealerweise ein knusprig-frisches Baguette und eine weitere Flasche Rotwein für Koch und Gäste. Wer es auch hier gerne schon etwas leichter mag, empfehlen wir die Variante Coq au vin à l’alsacienne. Die Elsässer Abwandlung des Originalrezeptes verlangt nach Weißwein satt Rotwein.

Schweinebauchpraline
Eine gepökelter und sehr lange geschmorter Schweinebauch, der wie eine Praline auf der Zunge zergeht, gebettet auf ein Erbsenpüree mit Portweinschalotten und frittiertem Knoblauch. Diese Eigenkreation ist ein wahr gewordener Schmortraum aus Fett, knusprigen Elementen und Wein. Derzeit gibt es noch kein Rezept hierzu auf dem Blog. Wer dringend Details benötigt, möge eine Nachricht hinterlassen.

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